Landesnaturschutzverband Schleswig-Holstein

Pressemitteilungen

Wattenmeer; Foto: LNV SH

Gemeinsam für die Natur: Verbände fordern rasche Umsetzung der EU-Vorgaben

Hier finden Sie die gemeinsame Pressemitteilung der schleswig-holsteinischen Naturschutzverbände BBN, BUND, LNV und NABU vom 24.06.2026.

Wie kann Schleswig-Holstein die europäische Wiederherstellungsverordnung (WVO) erfolgreich umsetzen? Ein neues, gemeinsames Statement der schleswig-holsteinischen Naturschutzverbände BBN, BUND, LNV und NABU zeigt die großen Chancen für den Naturschutz, den Klimaschutz und unsere ländlichen Regionen auf.

Die europäische Wiederherstellungsverordnung (WVO) hat ein klares Ziel: Dem Rückgang der Artenvielfalt aktiv entgegenzuwirken. Bis zum Jahr 2030 müssen auf mindestens 20 Prozent der Land- und Meeresflächen erste Maßnahmen umgesetzt werden, um geschädigte Ökosysteme wie Moore, Wälder und Flüsse wieder in einen naturnahen Zustand zu versetzen.

Entgegen vieler Kritiken betonen die Verbände: Es geht hierbei nicht um Verbote, sondern um den langfristigen Schutz unserer eigenen Lebensgrundlagen. Wirtschaftliche Interessen, Tourismus und Naturschutz können und müssen pragmatisch Hand in Hand gehen.

Das bietet das neue Hintergrundpapier:

Verständliche Aufbereitung: Kompakte Informationen zur oft komplexen EU-Verordnung.
Brücken bauen: Lösungsansätze, wie Naturschutz und Landwirtschaft im Dialog gemeinsam profitieren.
Praxisnahe Beispiele: Vom Hochwasserschutz durch lebendige Flussauen bis zum Erhalt von Bestäuberinsekten für die Landwirtschaft.
Starke Stimmen: Inklusive eines begleitenden Grußwortes aus der Agrarökonomie, das die Chancen für ländliche Regionen unterstreicht.

Das Papier richtet sich an alle Menschen in Schleswig-Holstein – von aktiven Naturschützerinnen über interessierte Bürger bis hin zu Akteuren aus Politik, Land- und Forstwirtschaft.

Download des Hintergrundpapiers:
Eine Initiative von BUND SH, NABU SH, LNV SH und BBN. Bitte wählen Sie die gewünschte Auflösung:
Download: Web-Version (mittlere Auflösung für Bildschirm & E-Mail, PDF)
– Download: Print-Version (hohe Auflösung für den Druck, PDF)

Wildes Moor; Foto: Kuno Brehm

Pressemitteilung des LNV zum Parlamentarischen Abend vom 09.06.2026 mit dem Titel „LNV fordert Kurswechsel beim biologischen Klimaschutz: Ökosysteme retten, Hürden abbauen“. Im Fokus stand die Moor-Wiedervernässung innerhalb des Landes und die Region der Eider-Treene-Sorge-Niederung.

Forderung nach Ruhezonen in der Ostsee; Foto: BlazingDesigns (iStock)

In Ihrer Pressemitteilung vom 28.04.2026 fassen die Naturschutzverbände zum Ostseeschutz, unter anderem BUND SH, LNV SH und NABU SH erneut die wesentlichen Forderungen für einen wirksamen Schutz der Ostsee zusammen und geben ein Feedback zum Treffen mit Vertretern des Landes Schleswig-Holstein (Ministerpräsident Daniel Günther, Landwirtschaftsministerin Cornelia Schmachtenberg und Umweltminister Tobias Goldschmidt).

Algenteppich Ostsee; Foto: (https://www.tauchen.de/archiv/gigantischer-algenteppich-in-der-ostsee/)

Lob für neue Ostsee-Naturschutzgebiete – Forderung nach strengerem
Schutz, Nitratreduktion und Beseitigung von Munitionsaltlasten bleibt
bestehen: Pressemitteilung vom 23.03.2026 der Ostsee-Naturschutzverbände.

Lebendige Ackerflächen; Foto: LNV SH e.V.

In ihrer Pressemitteilung vom 17.03.2026 appellierten die schleswig-holsteinischen Naturschutzverbände, unter anderem der LNV, an die Landesregierung, sich konsequent und ohne „Wenn und Aber“ in Bund und EU dafür stark zu machen, Gelder aus der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU (GAP) zukünftig an Umweltauflagen zu koppeln. Die Naturschutzverbände forderten nicht nur, sondern lieferten auch fünf klare Empfehlungen zur GAP ab 2028.

Feuchtgebiet mit Kranichen; Foto: Vined (pixabay)

Pressemitteilung des LNV vom 29.01.2026 zum Welttag der Feuchtgebiete am 02.02.2026: Klare und deutliche Forderung an die Landesregierung!

Toter Buchfink, der am Silvesterabend durch Feuerwerk starb. Foto: padjoe (iStock).

Angst, Lärm und Dreck – ist das wirklich ein Spaß? In ihrer Pressemitteilung vom 18.12.2025 appellieren Schleswig-Holsteins Naturschutzverbände BUND, LNV und NABU an alle Bürgerinnen und Bürger, auf privates Feuerwerk zu verzichten. Wer sich für ein bundesweites Böllerverbot einsetzen möchte, kann hier die Petition der Deutschen Umwelthilfe (DUH) unterzeichnen.

Neuer Vorstand im Landesnaturschutzverband SH e.V. (LNV): Dirk Wolfram, Prof. Dr. Holger Gerth, Dr. Ina Walenda, Stefan Rathgeber, Dr. Walter Hemmerling, Christof Martin (von links nach rechts), Silvia Gaus (nicht auf dem Foto vertreten)

Pressemitteilung des LNV vom 17.11.2025: Neu aufgestellt! Mit Engagement und Tatkraft formierte sich ein neuer, einstimmig gewählter Vorstand bei der Ordentlichen Mitgliederversammlung im Nordkolleg (Rendsburg). 

Moor in Schleswig-Holstein
Moor in Schleswig-Holstein; Foto: LNV SH e.V.

Pressemitteilung der schleswig-holsteinischen Naturschutzverbände BUND, LNV und NABU vom 07.11.2025: „Neue Naturschutzgebiete – Erster Schritt zur Wiederherstellung.“ BUND, LNV und NABU loben den Beschluss der Landesregierung, unter Federführung von Ministerpräsident Tobias Goldschmidt, Naturschutz deutlich zu beschleunigen.

Prof. Dr. Ulrich Irmler, Andreas-Peter Ehlers, Stefan Rathgeber, Christof Martin, Sima Rieckhof, Achim Peschken, Silvia Gaus, Dr. Iris Pretzlaff, Dagmar Andresen, Dr. Sabine Schroeter (von links nach rechts)

Pressemitteilung des LNV vom 20.06.2025 zum 50-jährigen Bestehen: „50 Jahre Landesnaturschutzverband Schleswig-Holstein e.V. – es gibt noch viel zu tun!“
Während des Festsymposiums in Molfsee wurden die Gründungsgeschichte des LNV, seine Bedeutung für den Naturschutz in Schleswig-Holstein und zukünftige Herausforderungen von Wegbegleitern aus Verbänden und Behörden beleuchtet.

Zwergseeschwalben (Sternula albifrons), adult und juvenil; Foto: Vinson Tan (pixabay)

Pressemitteilung des LNV und weiteren Naturschutzverbänden vom 14.05.2025: 
Trotz politischer Bekenntnisse zum APOS fehlt es an der Umsetzung. Ostsee-Naturschutzverbände ziehen gemischte Bilanz nach den vier Regionalkonferenzen der Landesregierung Schleswig-Holsteins.

Teufelsmoor; Foto: Loyloy_Thal (pixabay)

Schleswig-Holsteins Natur ist akut bedroht!
Aus diesem Grund fordern BBN, BUND SH und LNV in ihrer Pressemitteilung vom 13.05.2025 ein klares Bekenntnis zur EU-Wiederherstellungsverordnung.

Kleine Zangenlibelle (Onychogomphus forcipatus); Foto: Marc Pascual (pixabay)

Offener Brief der Naturschutzverbände BBN, BUND SH und LNV zur WVO: „Naturwiederherstellung wirksam stärken statt streichen“ lautete am 12.05.2025 die Forderung der Verbände, an Ministerpräsident Daniel Günther gerichtet.

Haselmaus (Muscardinus avellanarius); Foto: JRG (Adobe Stock)

Anschlag auf die Haselmaus 
Pressemitteilung der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft für Schleswig-Holstein und Hamburg e.V. vom 12.05.2025. 
Die lebensfeindliche, an die Landwirtschaft gerichtete Zusage der Landesregierung für das seitliche Einkürzen der Knickgehölze ab 15. September gefährdet nicht nur die Haselmaus. 

Foto: Visions-AD (Adobe Stock)
Kormorane (Phalacrocorax carbo); Foto: jggrz (pixabay)

Landespressekonferenz
„Volle Fahrt voraus beim Schutz der Ostsee“, das forderte am 13.03.2025 das Bündnis der Ostsee-Naturschutzverbände in einer Pressekonferenz im Kieler Landeshaus. 

Gemeinsame Pressemitteilung des LNV und Verbänden aus Landwirtschaft, Umwelt-, Tier- und Naturschutz in Schleswig-Holstein vom 24.06.2024: EU-Agrarpolitik gefährdet Lebensgrundlagen. Gefordert werden die Beibehaltung der Umweltstandards in der europäischen Agrarförderung, die Förderung für Ökosystemdienstleistungen statt Rolle rückwärts sowie, dass die Brachflächen erhalten bleiben müssen.

Gemeinsame Pressemitteilung des LNV und Verbänden aus Landwirtschaft, Umwelt-, Tier- und Naturschutz in Schleswig-Holstein vom 24.06.2024: EU-Agrarpolitik gefährdet Lebensgrundlagen. Gefordert werden die Beibehaltung der Umweltstandards in der europäischen Agrarförderung, die Förderung für Ökosystemdienstleistungen statt Rolle rückwärts sowie, dass die Brachflächen erhalten bleiben müssen.

Am 26.02.2024 überreichte der LNV gemeinsam mit mehreren Naturschutzverbänden aus Schleswig-Holstein und dem Landesnaturschutzbeauftragten Prof. Dr. Holger Gerth ein Positionspapier für einen besseren Schutz der Ostsee an Umweltminister Tobias Goldschmidt.

Pressemitteilung des LNV vom 18.01.2024: Der Landesnaturschutzverband Schleswig-Holstein (LNV) fordert die Landesregierung auf, sich umgehend stärker für die effektive Reduktion der Neuinanspruchnahme von Freiflächen bis 2030 (unter 1,3 Hektar pro Tag) einzusetzen und die unvermindert hohe Neuinanspruchnahme von Flächen in Schleswig-Holstein zu stoppen.

Der LNV hat in der Mitgliederversammlung am 10.11.2023 eine Resolution zu einem effektiven nachhaltigen Flächenmanagement Schleswig-Holsteinsverabschiedet und fordert die Landesregierung auf, sich verstärkt für die effektive Reduktion der Neuinanspruchnahme von Freiflächen bis 2030 (unter 1,3 Hektar pro Tag) einzusetzen und die im Rahmen der Resolution geforderten Maßnahmen zeitnah umzusetzen.

Gemeinsame Pressemitteilung vom 04.07.2023 vom Landesnaturschutzverband Schleswig-Holstein e.V (LNV) und von der Naturschutzgemeinschaft Blunkerbach e.V.: „Die Blunkerbach-Niederung – ein unterstützungswürdiges Beispiel regionalen Arten- und Klimaschutzes im Biotopverbund zwischen Trave und Schwentine.“ Bei der gut besuchten Exkursion am 30.06.2023 wurden u.a. die Erfolge des Wiesevogelschutzes durch das eindrucksvolle Engagement der Naturschutzgemeinschaft Blunkerbach e.V. in dieser besonders schützenswerten Kulturlandschaft deutlich.

Landwirtschaft, Umwelt-, Tier- und Naturschutz in Schleswig-Holstein vom 24.06.2024: EU-Agrarpolitik gefährdet Lebensgrundlagen. Gefordert werden die Beibehaltung der Umweltstandards in der europäischen Agrarförderung, die Förderung für Ökosystemdienstleistungen statt Rolle rückwärts sowie, dass die Brachflächen erhalten bleiben müssen.

LNV-Pressemitteilung vom 27.06.2023: Der Landesnaturschutzverband Schleswig-Holstein (LNV) begrüßt den von der Landesregierung initiierten Konsultationsprozess zur möglichen Einrichtung eines Nationalparks Ostsee ausdrücklich. Der mehrheitlich ungenügende ökologische Zustand der Ostsee, auch in bestehenden Schutzgebieten, macht einen besseren Schutz der Ostsee als Lebensraum für zahlreiche gefährdete Arten dringend notwendig.